Rolf Frischknecht Stiftung
…oder wie eine grossartige Vision Wirklichkeit wurde!!
Rolf Frischknecht darf sich heute mit über 80 Jahren nach wie vor einer bewundernswerten Gesundheit erfreuen. Wie eh und je reist er gerne, nimmt am täglichen Geschehen lebhaft Anteil und liebt es vor allem, sich mit seinen zahlreichen Freunden im privaten Kreis als auch im Wirtschaftsleben zu treffen und zu kommunizieren.
Kommunikation steht für ihn im Zentrum seines Alltags, denn nur allzu gut weiss er, was es bedeuten muss, wenn die Verständigung nicht mehr ausreichend möglich ist. Rolf ist ein begeisterter Hörgeräte-Benützer (Phonak und nichts anderes!!) und hat über Jahre die grossartigen Fortschritte der Hörgeräte-Technologie persönlich miterleben können!
Ein Schlüsselerlebnis, was Hörbehinderung bedeuten muss, konnte er anlässlich einer Ferienreise nach Zimbabwe vor Jahren selbst verspüren. Ein zufälliger Besuch in der grössten Schwerhörigen-Schule in der Hauptstadt HARARE berührte ihn zutiefst. Er konnte einfach nicht akzeptieren, dass diese Kinder ohne technische und audiopädagogische Hilfe praktisch in einem Ghetto einer „Schule“ dahinvegetieren müssen und eines Tages – nach der offiziellen Schulzeit – in die brutale Hör-Welt des normalen Alltags abgeschoben werden…!
Rolf wollte helfen und war bereit für dieses Projekt – die Emerald Hill School in Harare – mindestens US $ 100.000.- pro Jahr einzusetzen! Diese Idee brachte ihn mit Phonak in Stäfa zusammen und in Kürze wurden Konzepte und Lösungen entwickelt, wie diesen betroffenen Kindern geholfen werden konnte. Der Weg führte über Süd-Afrika, wo Phonak Stäfa zusammen mit dem verantwortlichen General-Agent in Pretoria schon seit langem ähnliche Gedanken und Ideen verfolgten!
Ein erster Start konnte somit mit vereinten Kräften zugunsten von Harare erfolgen und zwar äusserst erfolgreich. Dies dank fachlicher Kompetenz, professionellem Einsatz und nicht zuletzt dank der Ausdauer und Ueberzeugungskraft der lokalen Experten aus dem Kreise der Generalvertretung von Phonak in Süd-Afrika!
Schon damals war die politische, wirtschaftliche als auch soziale Situation in Zimbabwe mehr als kritisch und beinahe hoffnungslos. Das Regime blockierte jegliche Fortschritte durch Einschüchterung und Bedrohung. Trotzdem war es uns möglich, die ganze Schule entscheidend zu entwickeln und den Kindern trotz allem eine gewisse Zukunft aufzuzeigen und zu ermöglichen! Auch im 2009 – unter noch schlimmeren Bedingungen – konnte die Stiftung helfen, um zumindest die Grundbedürfnisse sicherzustellen!
Die Gründung der Rolf Frischknecht Stiftung erfolgte Ende 2001. Kurze Zeit später wurde dann das RIHS-Early-Childhood Centre in Pretoria im Frühjahr 1992 mit einer denkwürdigen Zeremonie eingeweiht. Kein geringerer als Nelson Mandela hielt die Eröffnungsrede! Es war ein aussergewöhnlicher Tag, nicht nur für die Kinder und Verantwortlichen des Centre, sondern ganz speziell für die beiden Phonak-Begründer Andy und Hansueli Rihs, die dank ihrer persönlichen grosszügigen Spenden dieses Centrum überhaupt ermöglicht haben.
Heute werden hier inzwischen über 450 Kinder – Hörbehinderte und Normalhörende - im Tagesschul-System betreut und geschult. Das EDUPLEX – wie diese Schule für Kinder vom Vorschulalter (Kindergarten) bis 9. Pflichtschuljahr – inzwischen heisst, ist schlechthin ein Centre of Excellence and Education und geniesst ebenso den direkten Support von Phonak aus der Schweiz.
Die Rolf Frischknecht Stiftung wurde gegründet, um sicherzustellen, dass Spenden aus der Schweiz nach schweizerischem Stiftungsrecht eingesetzt werden und demzufolge auch steuerlich abzugsfähig sind.
Wir sind stolz, dass wir nun während mehr als 6 Jahre entscheidende finanzielle Beiträge leisten konnten. Wir haben massgeblich den Weiterausbau als auch den jährlichen Schulbetrieb für das Rihs ECD als auch das heutige EDUPLEX ermöglicht und sind nun in der Lage, auch in neue Gebiete unserer Hör-Welt vorzustossen. Das Projekt Süd-Afrika ist heute weitgehend selbsttragend und daher nicht mehr ausschliesslich auf unsere finanzielle Hilfe angewiesen.
Bereits schon im vergangen Jahr 2008 haben wir unsere Aktivitäten Richtung Süd-Ostasien ausgeweitet, wo wir bisher nicht die Voraussetzungen finden konnten, um die Unterstützung für hörbehinderte Kinder wirksam mit lokaler Kompetenz und geschulten Fachleuten zu betreiben. Wir sind heute auch in Indonesien tätig und haben im vergangen Jahr rund 100 Kinder in verschiedenen Schwerhörigen-Schulen, die unserem Anforderungsprofil entsprachen, audiologisch abgeklärt und auf neuesten technischen Stand ausgerüstet und gleichzeitig sichergestellt, dass eine gezielte audiopädagogische Ausbildung und Schulung möglich ist.
Erneut können wir auf lokale Fachkompetenz und Verantwortung in Indonesion zurückgreifen! Dies ist eine der Hauptvoraussetzungen, warum sich unsere Stiftung in neuen Projekten engagieren wird.
Manfred Stoifl, von Haus aus Hörgeräte-Akustiker und langjähriger Mitarbeiter im internationalen Business Development von Phonak, hat vor rund 5 Jahren den damaligen General-Vertreter von Phonak in Jakarta (Indonesien) erworben und innert kürzester Zeit die Firma mit über 50 Centren zum führenden Fachbetrieb im völkerreichsten Land von Süd-Ostasien (ca.290 Mio. Einwohner) entwickelt.
Er ist für uns in der Schweiz der Garant, dass unsere finanzielle Unterstützung zielgerecht und effizient zum tragen kommt. In diesem Engagement leistet seine Firma – The Hearing Solution Company - einen weiteren grossen kostenlosen Beitrag in Form von Diagnostik, Hörgeräte-Anpassung, technischem Service sowie Schulung und Instruktion. Dafür sind wir ihm sehr dankbar!
Durch die ursprüngliche enge Bindung zu Süd-Afrika haben wir einen aussergewöhnlichen Wein aus der grossen und bekannten Weinregion Stellenbosch in unser Promotion-Paket aufgenommen.
Wir importieren als General-Agent die herrlichen Rot- und Weiss-Weine von DELAIRE, die heute in unserer Gegend bestens eingeführt sind. Phonak in Stäfa, verschiedene Restaurants sowie viele Privatpersonen sind grosse Anhänger dieser aussergewöhnlichen Weine und offerieren diese bei jeder Gelegenheit! Die volle Marge von mindestens Fr. 5.00 pro Flasche kommt vollumfänglich der Stiftung zugute!
Unsere Warte-Liste von hörbehinderten Kindern in Süd-Afrika, Zimbabwe, Tansania und jetzt neu auch in Indonesien ist gross! Wir möchten noch mehr helfen und sind dankbar für jede Spende, ob klein oder gross – oder nur gerade über den Weinkonsum für einen wohltätigen Zweck.
Wir garantieren auch in Zukunft unser volles Engagement und Verantwortung in unseren bisherigen und neuen Projekten!
